Meine Arbeit

 

Achtsamkeit

Die Basis Kreativer Therapie ist Achtsamkeit, eine Haltung der Aufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Erleben. Diese besondere Form der Aufmerksamkeit ist für viele Menschen im Alltag eher Ausnahme als Regel. Therapie führt in die Achtsamkeit, welche es ermöglicht, sich des eigenen Erlebens gewahr zu werden, zu merken, welche Hindernisse, Hemmnisse, Barrieren das eigene Erleben einseitig gestalten oder einschränken und welche Möglichkeiten sich auftun, sein Leben zu verändern.
 

Bereitschaft zum Experimentieren
Künstlerisch-technisches Können und eine überbordende Phantasie sind keine Voraussetzung für Kreative Therapie.
Ihre Bereitschaft, mit Bewegung, Farbe etc. zu experimentieren, ist völlig ausreichend. Ob Sie musizieren – auch das ist möglich, ohne ein Instrument zu beherrschen – oder lieber eine Skulptur erschaffen, beispielsweise mit Zeitungspapier, bestimmen Sie und ein wenig auch das Thema, das gerade im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.

 

Unbewusstes hörbar, sichtbar, spürbar machen

Manches ist uns nicht bewusst. Anderes ist uns bewusst, aber wir haben noch keine Sprache dafür. Schöpferisches Tun im Rahmen Kreativer Therapie kann Unbewusstes oder sprachlich noch nicht Fassbares sichtbar, hörbar, spürbar, beschreibbar machen:

Ein Bild kann Leiden sichtbar machen, Klänge können Gefühle hörbar machen, Bewegungen Stärken spürbar.
Das Geschaffene kann dann aus der Distanz betrachtet, die Perspektive gewechselt, Worte können gefunden werden. All das ermöglicht Veränderung, die in den Alltag integriert werden kann.

 

Selbstbestimmung der KlientInnen

Kreative Therapie geht über das Gespräch hinaus, die KlientInnen entwickeln aus eigener Kraft und mit ihren Fähigkeiten selbstbestimmt Änderungen in ihrem Erleben und Verhalten.
 

Rolle der Therapeutin
Meine Rolle als Therapeutin besteht im Anbieten von kreativen Wegen, in der Stärkung und wertungsfreien Begleitung der KlientInnen und in der Anregung zum geschützten Experimentieren mit den eigenen Ressourcen und Fähigkeiten.
Ich deute nicht, sondern interessiere mich ausschließlich für das eigene Erleben der KlientInnen und ihre Assoziationen und Interpretationen der entstandenen Bewegungen, Töne, Bilder oder Skulpturen.